55 Jahre Lebenshilfe Aschaffenburg e.V.

buy Lyrica online cheap Wir feiern GebuIMG_0425rtstag! Die Lebenshilfe Aschaffenburg wird 55 Jahre alt! Am 20.05.21963 haben Dr. Schmelz, Rektor Gerhart und Marielies Schleicher MdL zur Gründungsversammlung in den Singsaal der Brentanoschule, Schweinhweimer Straße eingeladen! Die Lebenshilfe Aschaffenburg war daraufhin die 96. Lebenshilfe im Bundesgebiet. Im Jahr 2018 sind es 507 Orts- und Kreisvereinigungen im Bundesgebiet. Auf uns und alle die uns unterstützen!

Internationaler Tag der Familie in den Integrativen Kindertagesstätte

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http://massimomercelli.com/gallery/ Hab-Dich-Lieb Fest in der Integrativen Kindertagesstätte Himmelszelt Aschaffenburg

Am Internationalen Tag der Familie gab es in unseren Integrativen Kindertagesstätten Himmelszelt in Aschaffenburg und Kunterbunt in Alzenau viel zu feiern. Die Aschaffenburger Kinder mit ihren Erzieher und Erzieherinnen feierten ein ganz tolles Hab-Dich-Lieb-Fest. Als Gäste wurden die Mamas und Papas begrüßt. Die Eltern brachten das Essen mit (Kuchen, Rohkost, Aufstriche, Baguettes, Pizzaschnecken usw.). Zu Beginn des Festes haben alle Kinder gemeinsam ein Lied für die Eltern gesungen und anschließend überreichte jedes Kind ein selbstgebasteltes Geschenk. Somit sagen die Kinder von ganzem Herzen Danke an ihre Mamas und Papas.
Die Alzenauer verbrachten einen Nachmittag mit den Mamas und Papas im Wald. Mit den Eltern wurde ein Staudamm gebaut, gepicknickt und zum Abschluss konnte sich jeder auf einer Holzsteele verewigen.
Alle Kinder und die Mamas und Papa sind sich einig, Familie ist das größte und wenn man dann noch gemeinsam Zeit miteinander verbringt ist d
ies ein gelunges Geschenk! Danke an alle engagierten Erzieher und Erzieherinnen in den Einrichtungen.

35. Integrative Spielfest

IMG_0016Am Samstag 05.05.2018 hat das 35. Integrative Spielfest in Kooperation der Lebenshilfe Aschaffenburg und dem Jugend- und Kulturzentrum (JUKUZ) Aschaffenburg stattgefunden. Jährlich im Mai wird das wunderschöne Außengelände sowie das Gebäude der Comenius-Schule Aschaffenburg für einen Samstagnachmittag in ein Spiel- und Bastelparadies für Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene mit und ohne Behinderung verwandelt. An dem sonnigen und warmen Frühlingstag kamen mehrere hundert Besucher, um einen kurzweiligen Nachmittag zu erleben.

Ein liebgewonnener Bestandteil des Spielfests ist das stattfindende Programm. Die (jungen) Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung haben für diesen Auftritt lange geprobt und freuten sich, ihr Können vor den vielen Besuchern vorzuführen, auch wenn die Aufregung bei vielen von Minute zu Minute gestiegen ist. Die Sambagruppe der städtischen Musikschule Aschaffenburg hat mit rhythmischen Klängen die Besucher angelockt, sodass der Sportplatz mit vielen Besuchern gefüllt war. Claudia Schöffel, als Vertreterin für den Vorstand der Lebenshilfe Aschaffenburg hat zur Begrüßung gesprochen und das Jubiläum, 30 Jahre Kooperation mit der hiesigen Volkshochschule im Bereich Angebot für Menschen mit und ohne Behinderung, lobend erwähnt. Besonders gefreut hat sich die Lebenshilfe Aschaffenburg über den Besuch der Politiker vor Ort. Zu nennen sind hierbei die Bürgermeisterin Jessica Euler und Bürgermeister Jürgen Herzing, Werner Elsesser als Mitglied im Bezirkstag Unterfranken und die Bundestagesabgeordnete Andrea Lindholz.

Ein besonderer Augenblick waren die orientalischen Tänze der „Sandrosen“. Weiter ging es im Programm mit der Hunde-Spaß-Sportgruppe sowie der Hunde-Therapie-Gruppe und einem Countrytanz der Linedancer „Dancing Fools“. Tänzerisch ging es weiter mit der Gruppe „Including Stepps“ eine inklusive Tanzgruppe der Tap Dance Factory Aschaffenburg. Der Zirkus Namenlos führte die Besucher in eine Welt des Rope Skippings, Kugellaufen und Pyramidenbau. Den Abschluss des Programms bildete eine Märchentheatergruppe von Story Stage.

Den Nachmittag nutzen viele Kooperationspartner um Angebote durchzuführen. Es wurden zum Beispiel eine Vielzahl von Holzbrettern in wunderschöne Kunstwerke verwandelt, Regenschirme, die zum Glück als Sonnenschirme genutzt werden konnten, bemalt, man konnte sich Airbrush-Tattoos sprühen lassen oder aber sein Gesicht in einen Tiger oder eine Prinzessin verwandeln lassen. Auch konnten sich die Besucher auf der Hüpfburg, bei Ringen und Raufen nach Regeln oder beim Dosenwerfen austoben und ihre Freunde und Freundinnen herausfordern. Die Eltern konnten sich in der Zwischenzeit über die Arbeit der Lebenshilfe Aschaffenburg, die Angebote der Volkshochschule Aschaffenburg, beim Informationsstand „Herzenssache“ oder aber bei den Angeboten der Kooperationspartner über die Arbeit informieren.  Zwischendurch konnte man sich mit selbst gemixten alkoholfreien Cocktails und bei Pommes und Bratwurst, Kaffee und Kuchen wieder stärken.

Der Tag für das IMG_0333diesjährige Integrative Spielfest ist in diesem Jahr auf den 05. Mai gefallen, auf den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Bei dieser Gelegenheit setzen sich die Vertreter der Behindertenhilfe und -selbsthilfe gemeinsam für Fortschritte auf politischer und gesellschaftlicher Ebene ein. Darüber hinaus gelingt es aber auch, immer mehr Bürgerinnen und Bürger dafür zu gewinnen, sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung zu engagieren und den Forderungen nach einer Gesellschaft für alle Menschen Nachdruck zu verleihen (Auszug aus der Homepage von Aktion Mensch). Auch bei dem Spielfest war es den Veranstaltern wichtig, mit Informationsmaterial die Besucher darüber zu informieren und somit immer mehr Bürgerinnen und Bürger für das Thema „Inklusion von Anfang an“ zu sensibilisieren.

Vielen Dank an alle Ehrenamtlichen, die zu dem Fest beigetragen haben. Sei es beim Auf- oder Abbau, bei der Betreuung der Stände, bei der Versorgung des leiblichen Wohls und die tollen Aufführungen.

 

 

Natur auf der Spur

Waldmeister beruhigt und hilft gegen Kopfschmerzen. Das habe ich mir gemerkt. Man muss die Blätter ernten, bevor die Blüten kommen, lässt sie an welken und taucht sie zwei Stunden lang in Limonade oder Wein für eine Bowle. Dann entfalten sie ihre Wirkstoffe. Und so darf Waldmeister auf keinem Sommerfest fehlen. Auf unseren Wegen durch den Schmerlenbacher Wald haben wir, 18 Teilnehmer mit und ohne Behinderung, Gegenstände gesammelt: Federn, Schneckenhäuser, Flechten (Ich weiß jetzt, was das ist.), Steine, Rindenstücke und Fruchtstände. Heiko Knapp und Selma Mattern zeigen, dass die Natur viel anbietet, um etwas mit Händen und Werkzeug zu tun. Man ist dann froh darüber, was man alles kann. Auf Holzscheiben geklebt entstanden aus den Fundstücken überraschende Kunstwerke, mithin schöner Hausschmuck zur Erinnerung im Alltag.

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Gruppenfoto bei den Schafen

Heiko und Selma wussten viele Geschichten über Pflanzen. Diese haben sie uns an zwei Tagen im Wochenende „Der Natur auf der Spur“ im Tagungshotel Schmerlenbach erleben lassen. Die beiden sagen: „Man hört – und vergisst, man sieht – und erinnert sich, man greift – und versteht.“ Unsere ganz normale Umgebung hat viel zu bieten. Über Naturerfahrungsspiele (z. B. witzige Suchlisten oder Naturmemories aus unterschiedlichen Baumästen und Steinen), Tastspiele und Hüttenbau mitten im Wald haben sie uns Zusammenhänge gezeigt und erklärt.

Unser Treffpunkt war immer bei den „Blauen Schafen“. Hier entstand auch unser Gruppenfoto zum Abschied. Die Schafe hat der Künstler Rainer Bonk mit Mitarbeitern der Duisburger Werkstätten für Menschen mit Behinderung (hier-) hergestellt. Er meint: „Alle sind gleich – jeder ist wichtig.“
Seine Skulpturen sind Schafe – auch wenn sie blau sind. „Alle sind gleich, auch wenn die Blickrichtung verschieden ist.“ Verschieden und trotzdem gleich, so ist das ja auch mit der Natur von Menschen.

Die Schafe stehen unter einer Birke, dem „Baum der Jugend“. Denn das zarte Blattgrün gilt als erfrischend und wird als Tee wegen seiner entwässernden Wirkung bei bakteriell entzündlichen Infekten eingesetzt. Das wusste ich vorher nicht.
Schnupftabak kannte ich auch nicht. Aber da ist schwarze Nieswurz, Christrose, `drin. Zu Weihnachten schrieb man der Christrose besondere Kräfte gegen böse Geister zu.

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Hüttenbau im Wald

Zum Schluss haben wir auf Holzscheiben unsere Stimmungsbilder „geschrieben“. Da nimmt man einfach die allgemein beliebten Emojis vom Handy. Damit das schön wird, muss man das Holz feilen und schleifen. Danach trägt man Tafellack auf und schreibt sein Emoji mit Kreide darauf. Das kann ich jetzt auch – nur das Stechbeitel lasse ich weg, das ist mir zu scharf.
Nach „Natur auf der Spur“ im Wald rundeten die kulinarischen Genüsse aus der Hotelküche und abends ein Verweilen im Park am Feuer diesen Aufenthalt ab.